Zusätzliche Information

Titel:
Situation der k. k. Staats-Eisenbahn von Gloggnitz bis Mürzzuschlag über den Semmering

Weitere Titel:
Situation du chemin de fer de Gloggnitz à Mürzzuschlag pour franchir la montagne de Semmering

Situation of the Railway from Gloggnitz to Mürzzuschlag over the Semmering mountain

Personen/Institution:
Hummitzsch, Hans [KartografIn]
Hummitzsch, Hans; [LithographIn]

Verantwortlichkeitsangabe:
in Stein graviert von H. Hummitzsch

Ort:
Wien

Verlag/Druck:
Carl Gerold und Sohn?

Datierung:
1852

Maßstab:
Circa 1:45 000

Format:
43 x 55 cm

Reproduktionsverfahren:
Lithographie

Details zu kartographischem Inhalt:
Gebirgsdarstellung mit Böschungsschraffen. - Inselkarte.

Details zu Maßstabsangaben:
graphischer Form ("W. Klf").

Anmerkungen zur Entstehungsangabe:
möglicherweise Beilage zur "Zeitschrift des österreichischen Ingenieur-Vereines" Band 4, 1852

Sonstige Details:
Angabe der "Inclinaisons. Neigungsverhältnisse. Gradiants." neben der Karte

Attributname Label Beschreibung
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Resumee

Die Karte Situation der k. k. Staats-Eisenbahn von Gloggnitz bis Mürzzuschlag über den Semmering, eine Lithographie von Hans Hummitzsch (Maßstab ca. 1:45.000), stammt aus dem Jahr 1854. Der Titel ist auch in französischer und englischer Sprache (Situation du chemin de fer de Gloggnitz à Mürzzuschlag pour franchir la montagne de Semmering, Situation of the Railway from Gloggnitz to Mürzzuschlag over the Semmering Mountain) wiedergegeben, was sich wahrscheinlich aus der großen Bedeutung der Karte ergibt. Sie zeigt nämlich die Strecke der ersten Gebirgsbahn der Welt über den Semmering. Den offiziellen Auftrag zu ihrem Bau erhielt Carl Ritter von Ghega (1802-1860) im Jahr 1848. Im Juli 1854 wurde die Strecke fertiggestellt.

Die Karte beinhaltet die gesamte Region des Semmerings vom Sonnwendstein bis zur Rax. Höhen- und Gradangaben fehlen. Eine Maßstabsleiste in Wiener Klafter befindet sich unterhalb der Karte. Die Gebirgsdarstellung erfolgt in Böschungsschraffen. Manche Berge sind benannt worden (Bsp. Heukuppe, Sonnwendstein B.). Zur Orientierung dienen vor allem die Straßen, Flüsse, Täler und Siedlungen. Eine strichlierte Linie zeigt zudem die Landesgrenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark. Die Bahnstrecke ist zwischen Gloggnitz und Mürzzuschlag durch eine schwarze Linie visualisiert. In den Tunnels, die nicht benannt wurden, ist eine schwarze strichlierte Linie zu sehen.

Unten rechts können die Kartenbetrachter eine Tabelle (Inclinaisons. Neigungs Verhältnisse. Gradients) betrachten, worin Angaben über die Länge, Steigung und Gefälle von Etappen aufgelistet werden. Die Karte war möglicherweise als Beilage zur Zeitschrift des österreichischen Ingenieur-Vereines vorgesehen.

Petra Svatek

Quellen und weiterführende Literatur:

Susanne DRESSLER, Der österreichische Eisenbahnbau von den Anfängen bis zur Wirtschaftskrise des Jahres 1873, in: Karl GUTKAS, Ernst BRUCKMÜLLER, Verkehrswege und Eisenbahnen, Wien 1989.

Wolfgang KOS, Die Eroberung der Landschaft: Semmering-Rax-Schneeberg. Katalog zur Niederösterreichischen Landesausstellung, Schloß Gloggnitz 1992, Wien 1992.

Bettina KRENN, Eisenbahnkarten der Österreichisch-ungarischen Monarchie vom Beginn des Eisenbahnwesens bis zur Jahrhundertwende, ungedr. Univ.-Dipl. Wien 1998.

Publication Datum
Lizenz
Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Typ
Raster Data
Schlüsselwörter:
19. Jahrhundert , Eisenbahnkarte
Kategorie
Umgebungskarte
Umgebungskarte
Eigentümer
Einschränkungen
Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Zweck

Situation der k. k. Staats-Eisenbahn von Gloggnitz bis Mürzzuschlag über den Semmering

Sprache
English

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