Zusätzliche Information

Titel:
Ethnographische Karte der europäischen Türkei und ihrer Dependenzen zu Anfang des Jahres 1877

Personen/Institution:
Sax, Carl von; 1837-1918
Kaiserlich-Königliche Geographische Gesellschaft [HerausgeberIn]

Verantwortlichkeitsangabe:
von Carl Sax k. u. k. österreichisch-ungarischer Consul in Adrianopel. Herausgegeben von der k. k. Geographischen Gesellschaft

Ort:
Wien

Verlag/Druck:
Ed. Hölzel’s geogr. Instiut

Datierung:
1878

Maßstab:
Circa 1:3 500 000

Umfang:
16 Seiten, 1 ungezähltes Blatt + Erläuterungen zu der "Ethnographischen Karte der europäischen Türkei und ihrer Dependenzen zur Zeit des Kriegsausbruches im Jahre 1877."

Format:
26 x 33 cm

Reproduktionsverfahren:
mehrfarbige Lithographie

Details zu kartographischem Inhalt:
Thematische Karte, mit 1 Nebenkarte "Kreta oder Candia"

Ergänzender Inhalt:
Mit "Farben-Erklärung" am rechten Kartenrand

Details zu Maßstabsangaben:
Maßstab rechnerisch ermittelt

Gitterlinien:
Längen- und Breitenangaben in 2°-Schritten

Nullmeridian:
Ferro?

Projektion:
Stereographisch

Anmerkungen zur Entstehungsangabe:
Ursprünglich als „Mittheilungen der k. k. geograph. Gesellschaft 1878 Taf. III. “ im Bd. XXI, S. 177-192 publiziert, hier als Separatdruck mit eigener Paginierung des Textteiles

Attributname Label Beschreibung
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Resumee

Die „Ethnographische Karte der Europäischen Türkei“ stellt die Siedlungsgebiete der verschiedenen Bevölkerungsgruppen auf dem Balkan am Vorabend des Russisch-Osmanischer Krieges von 1877/1878 dar. Ursprünglich als Tafel III in den „Mittheilungen der k. k. geographischen Gesellschaft“ im Band 1878 publiziert, erschienen Karte und zugehöriger Text auch in Form des vorliegenden Separatdruckes mit eigener Paginierung des Textteiles.

Der Verfasser der Karte Carl Sax von Riesenheim (1837-1918) war seit 1861 österreichisch-ungarischer Konsul in Edirne, dem damaligen Adrianopel. Er versuchte die aktuelle, komplizierte ethnographische Situation in den noch osmanischen Balkangebieten wiederzugeben indem er die „... die Vertheilung der Nationalitäten und Confessionen zugleich ...“, also durch eine Merkmalskombination von Sprache und Religion darstellte. Obwohl Sax nach dem Berliner Kongress in Juni/Juli 1878 weiterhin auf dem Balkan aktiv war – ab Juni 1879 war nach er der Okkupation von Bosnien-Herzegowina im bosnischen Büro des k. u. k. Reichsfinanzministeriums in Sarajewo tätig und lehrte ab 1884 an der k. u. k. orientalischen Akademie – erschien die von der Redaktion angekündigte Folgekarte , „... welche die durch den russisch-türkischen Krieg 1877/78 eingetretenen ethnographischen Veränderungen darstellten ...“ sollte nie.

Gerhard Holzer

Quellen und weiterführende Literatur:

Engelbert DEUSCH, Das k.(u.)k. Kultusprotektorat im albanischen Siedlungsgebiet. In seinem kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Umfeld, Wien-Köln-Weimar 2009,77.

Ingrid KRETSCHMER, Frühe ethnographische Karten Südosteuropas aus Wien, in: László ENTAI (Hg.) Térkép - tudomány (= Térképtudományi Tanulmányok 13), Budapest 2006, 259-266.

Carl von SAX, Geschichte des Machtverfalls der Türkei bis Ende des 19. Jahrhunderts und die Phasen der "orientalischen Frage" bis auf die Gegenwart, Wien 1908.

Publication Datum
Lizenz
Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Typ
Raster Data
Schlüsselwörter:
19. Jahrhundert , Thematische Karte
Kategorie
Regionalkarte
Regionalkarte
Eigentümer
Einschränkungen
Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Zweck

Ethnographische Karte der europäischen Türkei und ihrer Dependenzen zu Anfang des Jahres 1877

Sprache
English

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